Ab sofort werdet ihr hier mit exklusiven Storys, Videos & Interviews rund um euer Lieblingsfestival versorgt. Die Idee dahinter stammt von Veranstalter Alex Schwers und der Musikjournalistin Diana Ringelsiep. Zur Eröffnung des Blogs haben sich die beiden gegenseitig interviewt.

Herzlich Willkommen an Bord, liebe Diana! Erzähl doch mal, was hinter der Idee zu diesem Blog steckt.
Diana: Während du bis zum Hals in den Vorbereitungen steckst und jeden Tag Fortschritte siehst, sitzen alle anderen zuhause und kriegen von all dem nichts mit. Das möchte ich gerne ändern. Darum wird es ab sofort meine Aufgabe sein, für ein bisschen Punkertainment zu sorgen, um den Leuten da draußen die Wartezeit zu verkürzen. Ich will nicht zu viel verraten, doch es wird jede Menge Interviews und den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen geben.

Erst die Arbeit...

Was ist für dich als Veranstalter die größte Herausforderung an der Umsetzung des Ruhrpott Rodeos?
Alex: Das komplette Festival ist eine einzige Herausforderung. Bevor wir mit dem Aufbau beginnen können, müssen wir erst mal jede Menge Anträge stellen. Sobald die „Baugenehmigung“ dann vorliegt, muss die riesige Wiese in ein Festivalgelände verwandelt werden. Damit sind 25 Leute für einen Monat beschäftigt, denn neben den Bühnen, Zäunen, Sanitäranlagen und Fluchtwegen muss auch die komplette Stromversorgung gelegt werden. Dieser logistische Aufwand wird gerne unterschätzt.

Welches Rodeo-Erlebnis ist dir besonders in Erinnerung geblieben?
Diana: Das Ruhrpott Rodeo ist tatsächlich immer ein besonderes Erlebnis für mich, denn es gibt kein anderes Festival, bei dem ich auf so viele bekannte Gesichter treffe und dabei ausschließlich von Lieblingsbands beschallt werde. Ich bin allerdings froh, dass es mittlerweile im Sommer stattfindet – früher habe ich mir abends echt den Arsch abgefroren. Besonders gut fand ich übrigens dein Stagediving beim 10-jährigen Jubiläum, bei dem du mit Jägermeister-Gutscheinen um dich geworfen hast. Von dem Abend ist mir allerdings nicht mehr ganz so viel in Erinnerung geblieben.

Das perfekte Wochenende

Wie sieht so ein Festival-Wochenende eigentlich aus deiner Sicht aus?
Alex: Entgegen vieler Vermutungen kann ich mich leider nicht komplett volllaufen lassen und die Party des Jahres feiern. Dazu gibt es für mich auch währenddessen noch zu viel zu tun. Doch wenn alles glatt läuft und sich langsam abzeichnet, dass wir schwarze Zahlen schreiben, genieße ich das Spektakel umso mehr. Und natürlich ist es mir immer ein besonderes Vergnügen, bei verschiedenen Bands als Drummer einzuspringen.

Jetzt aber Butter bei die Fische: Welche Band wird die erste sein, die du dir für unseren Blog vornehmen wirst?
Diana: Ich habe mich für eine Band entschieden, die mich schon seit 18 Jahren begleitet und immer einen besonderen Platz in meinem Plattenregal einnehmen wird. Eine Band, die ich in meinem ersten Auto auf Kassette, bei unzähligen Club-Shows und schließlich bei fliegenden Jägermeister-Gutscheinen auf dem Ruhrpott Rodeo abgefeiert habe: Dritte Wahl. Aber ich bin auch bereits mit anderen Bands im Gespräch. Stay tuned!