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Hast du Lust ein Shirt fürs Ruhrpott Rodeo zu designen?
Schicke deinen Entwurf bis zum 10.Juni mit dem Betreff "mein Rodeo shirt" an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Wir werden die Shirts am 10.Juni bei Facebook hochladen und die beiden Shirts mit den meisten likes sowie ein shirt unserer Wahl werden jeweils 77 mal gedruckt.
Sollte dein Shirt unter den drei besten sein, winken dir 2 Freikarten und natürlich eines deiner Shirts.
Wir sind gespannt auf eure Einsendungen!

Eigentlich wollten sie ein Jahr aussetzen, aber es haben sich massig Leute beschwert warum sie nicht spielen… Da Schlagzeuger Achim allerdings an dem Termin verhindert ist wird Rodeo Veranstalter Alex an den Drums sitzen.
Ein Ruhrpott Rodeo ohne Knochenfabrik geht halt irgendwie auch nicht!

Vor sechs Jahren saß Diana mit ihren Freunden von People Like You Records (PLY) in einer Essener Kneipe, wo an dem Abend ein paar Jungs aus Düsseldorf vorbeikamen, um ihren ersten Plattenvertrag zu unterschreiben. Gefeiert wurde mit einer Runde Herrengedeck für alle. Seitdem ist bei den Rogers viel passiert. Im Interview lassen die letzten Jahre Revue passieren.


Kay Özdemir

Sechs Jahre ist es her, dass wir zusammen im Anyway saßen und ihr euren Vertrag bei PLY unterschrieben habt. Was ist seither alles passiert, womit ihr damals nicht gerechnet hättet?
Wir durften mehrfach auf Tour gehen und auf unglaublich vielen Festivals spielen. Einige Menschen kommen mittlerweile sogar regelmäßig zu unseren Konzerten und geben uns unfassbar positives Feedback zu unserer Musik. All das ist weitaus mehr als wir uns jemals vorstellen konnten. Dafür sind wir mega dankbar.

Weggefährten

Wer hat euch auf eurem Weg begleitet?
Insbesondere Tobbe und Felix, die uns damals als absolute Katastrophenband zu People Like You Records geholt haben. Sie waren es auch, die uns mit unserem Booker Nico bei Kingstar Music in Hamburg zusammengebracht haben. Nico motiviert uns seither mit fanatischem Ehrgeiz und unbändiger Arbeitswut. Jedes Jahr schickt er uns aufs Neue quer durch die Republik sorgt dafür, dass wir uns zuhause nicht zu wohl fühlen.

Ihr seid eine Band, die mit ihren Songs von Anfang an politisch Stellung bezogen und Haltung gezeigt hat. Welches Feedback bekommt ihr dafür?
Seit Erscheinen der neuen Platte werden wir immer öfter im Positiven darauf angesprochen, da wir seit „Augen auf“ einfach mehr Anerkennung in sogenannten Fachzeitschriften, Fanzines oder anderen Medien bekommen. Natürlich verirren sich auch immer wieder ein paar Volltrottel auf unsere Kanäle, die unsere Texte und unsere Haltung scheiße finden und das auch sagen. Aber genau deswegen ist es uns so wichtig, unsere Meinung offen kundzutun. Diese Leute sollen sich ruhig durch uns gestört und belästigt fühlen. Hauptsache sie merken, dass sich jemand gegen ihre bescheuerten Ideale und ihre rückschrittliche Weltanschauung stellt.

Totalausfall durch Trunkenheit

Das Ruhrpott Rodeo ist für euch ja quasi ein Heimspiel. Welche Erinnerungen verbindet ihr mit dem Festival?
Das Rodeo steht für den puren Punk: Wir waren 2015 mal da, um etwas Werbung für unser damaliges Album „Nichts zu verlieren“ zu machen und Alex hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, uns auf dem Campingplatz ein Akustikkonzert spielen zu lassen. Am Ende des Tages, lag ich voll wie ein Eimer mit einem Allergieschock im Zelt und Chri und Artur waren total besoffen – das Unplugged-Konzert hat nie stattgefunden. Umso schöner, dass wir trotzdem nochmal wiederkommen und dieses Mal sogar offiziell spielen dürfen.

Bei welcher der angekündigten Bands würdet ihr gerne für einen gemeinsamen Song auf die Bühne stürmen und welcher wäre das?
Ganz klar bei „Bro Hymn“ von Pennywise und „I’d tell you but“ von Anti Flag.

Interview: Diana Ringelsiep

 

Die US-amerikanische Melodic-Hardcore-Band aus New Bedford ist in der Vergangenheit bereits gut herumgekommen. Und auch in diesem Jahr haben sie wieder ein echtes Brett von einer Europa-Tour angekündigt. Bevor ihr euch beim Ruhrpott Rodeo selbst von der Bühnenpräsenz der Jungs ein Bild machen könnt, waren sie so nett, uns ein paar Fragen per Mail zu beantworten.

 
Jake Gravbrot 

Ihr seid schon oft in Deutschland gewesen – habt ihr einen Lieblingsort?
Wenn wir in Berlin sind, erleben wir jedes Mal ziemlich verrückte Dinge in einer Kneipe namens Franken. Aus irgendeinem Grund schießen wir uns dort immer total ab und wachen am Morgen darauf in einem trüben Nebel aus Erinnerungsfetzen auf. Irgendjemand war nackt, richtig? Wirklich sicher sind wir uns der Dinge, die dort passiert sind, im Nachhinein nie. Und überhaupt, hat jemand meinen Affen gesehen?

Auf Achse

Auf eurer anstehenden Europa-Tour werdet ihr 28 Tage unterwegs sein und – bis auf drei Ausnahmen jeden Abend spielen. Welche drei Dinge braucht ihr, um diesen Marathon zu überleben?
1. Unseren Tour-Hund: Frankie "The Juice" paw stance.

2. Feuchttücher. Jede Menge Feuchttücher.
3. Einen lebensgroßen Pappaufsteller von Angus Young.

Wie sieht ein klassischer Off-Day bei euch aus?
Wir versuchen, uns zu entspannen und Spaß zu haben. Einmal waren wir an einem See mit einer Wakeboard-Anlage. Wir haben uns den ganzen Tag herumziehen lassen und versucht, nicht literweise Wasser durch die Nase zu inhalieren. Das war ziemlich cool und tatsächlich nicht so leicht, wie es aussah.

Favourite Scream

Einige von euch haben Kinder. Was gebt ihr ihnen mit auf den Weg, bevor ihr zu einer Tour aufbrecht?
Ich habe kein eigenes Kind, lediglich ein „gebrauchtes“. Ich werde ihm sagen, er soll auf seine Mutter hören und kein Arschloch sein.

Welcher Film, in dem der berühmte Wilhelm Scream vorkommt, ist euer Favorit?
Das ist schwer zu sagen, aber „Resevoir Dogs“ ist definitiv einer der besten.

 

Interview: Diana Ringelsiep

 

Voller Freude verkünden wir die Bestätigung von LIEDFETT fürs Rodeo!